Die Bachforelle ist eine stationäre Form der Stammart Salmo trutta, die sommerkühle und sauerstoffreiche Bäche und Flüsse bewohnt. Mit gewissen regionalen Schwankungen laicht sie in den späten Herbst- und Wintermonaten über Kiesflächen in Laichgruben ab. Sie bevorzugt reich strukturierte Gewässerabschnitte mit vielen Unterständen und Versteckmöglichkeiten. Hier verteidigt sie ihr Revier gegenüber Eindringlingen. Einförmige Wasserläufe, Schlammgrund und Stillwasser werden von ihr im Normalfall gemieden.

Die Nahrung der Bachforelle besteht überwiegend aus Insekten, Flohkrebsen und anderen Gliedertieren. Größere Exemplare leben häufig räuberisch und stellen den kleineren Begleitfischarten der Forellenregion nach, wobei sie durchaus auch Artgenossen nicht verschmähen. Die Männchen werden meist im zweiten, die Weibchen in der Regel im dritten Lebensjahr geschlechtsreif. Sie laichen von Oktober bis Januar, dazuziehen die Bachforellen stromaufwärts. Dabei sind selbst Hindernisse von über anderthalb Metern Höhe für sie keine Problem. Die Bachforellen legen ihre Eier in Laichgruben ab.Die Entwicklung der Eier bis zum Schlüpfen dauert 100-120 Tage. Die Bachforelle gehört zu den beliebtesten Süßwasserfischen und besitzt Fleisch von ausgezeichneter Qualität.

 

Regenbogenforelle
(Oncorhynschus mykiss)

 

Bachforelle
(Salmo trutta forma fario)

 

Die Regenbogenforelle ist eine eingebürgerte Fischart, die 1882 von der Westküste Nordamerikas zu uns gebracht wurde und seither wegen ihres raschen Wachstums in vielen Teichwirtschaften gezogen wird. Die häufig vertretene Meinung, sie sei eine fruchtbare Kreuzung aus mehreren amerikanischen Forellenarten, dürfte nach neueren Erkenntnissen nicht mehr zu halten sein. Vielmehr dürfte es sich um einen Mischling aus verschiedenen Unterformen einer einzigen Art handeln, ähnlich als ob Meerforelle, Seeforelle und Bachforelle vermischt würden.

Die Ansprüche der Regenbogenforelle an den Lebensraum und das Nahrungsangebot entsprechen in etwa denen der Bachforelle, jedoch reagiert sie weniger empfindlich auf niedrigen Sauerstoffgehalt und höhere Wassertemperaturen. Die Standorttreue ist im Gegensatz zur Bachforelle wenig ausgeprägt. Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, daß die Regenbogenforelle nach Besatzmaßnahmen häufig und weit abwandert. Wanderungen von mehr als 100 km scheinen dabei - auch bei der angeblich stationären Shasta-Form - keine Ausnahme zu sein.

Ihr bis vor einigen Jahren gebräuchlicher wissenschaftlicher Name Salmo gairdneri ließ auf verwandschaftliche Beziehungen zum Atlantiklachs Salmo salar schließen. Neuere wissenschaftliche Untersuchungen haben jedoch ergeben, daß sie zur Gattung Oncorhynchus der Pazifiklachse zu rechnen ist.

Bis heute ist es noch weitgehend unklar, ob und in welchem Umfang sich ausgesetzte Regenbogenforellen in unseren Gewässern fortpflanzen. Neben einigen wenigen Nachweisen in englischen Flüssen liegen inzwischen auch Meldungen aus Deutschland über eine natürliche Fortpflanzung vor. Dennoch ist sie aus fischereibiologischer Sicht in Salmonidengewässern, in denen selbstreproduzierende Populationen der heimischen Bachforelle vorhanden sind, ungern gesehen und die zuständigen Behörden einiger Bundesländer sind seit einiger Zeit dazu übergegangen, den Besatz mit Regenbogenforellen in solchen Fließgewässern zu untersagen.

 

Lachsforelle
(Lachsforelle gibt es so eigentlich nicht !)

 

Zoologisch betrachtet, existiert die "Lachsforelle" nicht! Mit diesem Namen werden lediglich große Regenbogenforellen aus Zuchtanstalten bezeichnet, die (meistens) rosa- oder rotfleischig sind. Einige Fischarten entnehmen aus ihrer Nahrung die roten Farbpigmente und lagern sie im Muskelfleisch ab. Neben den Thunfischen sind die Gattungen Salmo und Oncorhynchus (Pazifiklachs) wohl die bekanntesten der rotfleischigen Fische. Die Hauptnahrung der Fische besteht aus roten Crevetten und Krebsen, welche den Farbstoff Astaxantin aus der Familie der Karotine enthalten.

Am Fuße des Fichtelberges entspringt tief im Gestein eine Quelle,dieser Quell plätschert leise murmelnd als Schindelbach zu Tal,um dort die “gute Stube” für unseren hervorragenden Fisch zu sein. Durch das klare, kalte Gebirgswasser wachsen bei uns nur starke und widerstandsfähige Fische heran. Bei einer Besichtigung hört und sieht man viel über die von uns gezogenen Arten.

Bachforelle, Bachsaibling, Regenbogen -und Lachsforelle

Jeden Freitag ist Räuchern angesagt und ein Fisch frisch aus dem Rauch ist der höchste Genuß. Samstag Vormittag haben Sie die Möglichkeit unsere Produkte direkt am Teich zu kaufen. Auch bewirten wir Sie gern mit Ihrer Wandergruppe oder gestalten Ihren Kindergeburtstag, fragen Sie uns danach.

Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit bei uns Satzfische bester Qualität z.B. für Ihren Teich zu kaufen. Die Gesundheit und Qualität wird von unseren Fischtierärzten ständig überwacht.

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Unsere Fischzucht

Diese Forellen stammen aus unserem Forellenhof auf der Traumweide !

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